Vor mehr als einem Monat entführten US-Streitkräfte in einer Militäraktion Venezuelas autokratischen Machthaber Nicolás Maduro und lenkten mit ihrem völkerrechtswidrigen Vorgehen die weltweite Aufmerksamkeit auf das krisengeplagte Land. Die Perspektiven der Zivilbevölkerung, die sich nach Jahrzehnten systematischer Unterdrückung nach einem Übergang zu Demokratie und Freiheit und einer Wierderherstellung der Rechtsstaatlichkeit sehnt, blieben im öffentlichen Fokus jedoch weitgehend außer Acht.
Unter der Fragestellung „Venezuela nach der Ära Maduro: Chance für Freiheit oder Fortsetzung der Repression?“ laden wir deshalb zum Austausch mit Vertreter*innen der venezolanischen Diaspora in Deutschland, um die menschenrechtlichen Entwicklungen seit dem 3. Januar sowie Szenarien für einen Transitionsprozess des Landes zu diskutieren. Unsere Referent*innen für diese Veranstaltung sind:
Sebastian Lupke, Amnesty International Deutschland, Mitglied der Venezuela-Koordinationsgruppe
Julián Ferrín-Torrealba, Pro Venezuela e.V., stellvertretender Vorsitzender
Luisa Ramírez, Alemania Con Venezuela, politische Sprecherin
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, um 17:00 Uhr im Onlineformat über die Plattform Zoom statt. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter folgendem Link: https://us06web.zoom.us/meeting/register/1gzZxPHMQz-UxqU1AJZeVg?#/registration
Wir freuen uns auf Eure aktive Teilnahme und auf einen konstruktiven Austausch, um die schwierige Situation der Menschenrechte in Venezuela in diesem kritischen Moment nicht aus den Augen zu verlieren und weiter an der Seite der Opfer von Repression zu stehen!