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Wir laden dich herzlich ein, sich hier über uns, unsere Amnesty Kogruppe Chile Venezuela, unsere Veranstaltungen und unsere weitere Arbeit zu informieren. Wenn du bei uns mitmachen willst, so scheue dich nicht uns z.B. per E-Mail via info@amnesty-chile-venezuela.de zu kontaktieren.

Wir betreuen Petitionen zu Chile und Venezuela
und Eilaktionen zu Chile und Venezuela

Eilaktion Venezuela: Mitarbeiter der NGO Fundaredes weiter in Haft

Update 12. Oktober 2021

Am 2. Juli 2021 wurden die venezolanischen Aktivisten der NGO FundaREDES Javier Tarazona, Rafael Tarazona und Omar de Dios García willkürlich inhaftiert. Sie wollten zuvor im Büro der Generalstaatsanwaltschaft in der Stadt Coro Fälle von Drangsalierung durch Sicherheitskräfte anzeigen. Stattdessen wird ihnen nun Anstiftung zu Hass, Verrat und Terrorismus vorgeworfen. Trotz zahlreicher Anträge wurde den Rechtsbeiständen ihres Vertrauens die Zulassung vor Gericht verweigert. Die Drei warten immer noch auf ihre Anhörung in der Vorverhandlung. Sie müssen unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden, da ihre Inhaftierung politisch motiviert ist.

Eilaktion Menschenrechtsverteidiger weiter in Haft (12. Oktober 2021)

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Venezuela: UN Zwischenbericht der fact finding mission

UN Menschenrechtsrat

Neuer Bericht der UN-Untersuchungskommission bestätigt systemische Straflosigkeit

„Die Untersuchungskommission zu Venezuela bestätigt, dass die in dem Land begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ungestraft bleiben …

… sollte die internationale Gemeinschaft alarmieren, um zu verhindern, dass weiterhin schwere Menschenrechtsverletzungen in einem Land begangen werden, das eine der schwersten humanitären und Menschenrechtskrisen durchlebt, welche die zweitgrößte Flüchtlingskrise der Welt ausgelöst hat.“

sagte Erika Guevara Rosas, Direktorin für Nord- und Südamerika bei Amnesty International

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Petition: Angriffe auf Mapuche

Die Angriffe auf das Volk der Mapuche müssen jetzt untersucht werden! Fordern Sie Gerechtigkeit für Elena Paine, Alberto Curamil und alle Mapuche, die Angriffe erleiden und vom Staat im Stich gelassen werden, weil sie das Wasser und ihr Land verteidigen. Weiterlesen

Venzuela: Vannesa Rosales ist frei

Vannesa Rosales ist eine Lehrerin und Aktivistin für die Rechte von Frauen und Mädchen aus dem Bundesstaat Mérida (West). Sie wurde am 12. Oktober 2020  festgenommen. Sie wird beschuldigt, einem 13-jährigen Mädchen, dessen Leben gefährdet war, bei dem Abbruch ihrer aus einer Vergewaltigung resultierenden Schwangerschaft geholfen zu haben. Weiterlesen

Chile: Erneute Morddrohung gegen Wasserverteidigerin

Stellungnahme zur neuen Morddrohung gegen die Wasserverteidigerin Verónica Vilches

Nur wenige Tage nach dem Start der globalen Kampagne von Amnesty International, die den Schutz von Mujeres Modatima (einer Organisation zur Verteidigung von Wasser, Land und für Umweltschutz in der Provinz Petorca) fordert, hat die Wasserverteidigerin Verónica Vilches erneut Morddrohungen erhalten. Erneut wurde das von ihr geleitete ländliche Trinkwasserversorgungssystem (Sistema de Abastecimiento de Agua Potable Rural – APR) mit Graffiti verunstaltet, auf denen „Tod für Verónica Vilches“ zu lesen ist. Weiterlesen

Schützt die Frauen von MODATIMA

Amnesty International startet globale Kampagne zu Schikanen und Angriffen auf Wasserverteidigerinnen in Chile.

„Es ist zwingend notwendig, dass die Verantwortlichen für die feigen Angriffe gegen diese Verteidigerinnen von Mujeres Modatima vor Gericht gestellt werden und dass Schutzmechanismen für diese Frauen eingerichtet werden, die ihren mutigen und notwendigen Kampf um Wasser für ihre Gemeinden fortsetzen. Ihre Arbeit ist so wichtig wie das Wasser, das sie verteidigen. Wir können sie nicht allein lassen“,  Ana Piquer

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Venezuela: Zwischenbericht der Untersuchungskommission an den UN Menschenrechtsrat

„Vor ein paar Tagen hat Präsident Maduro vor diesem Rat gesprochen und eine Vision für Venezuela dargelegt, in der die Menschenrechte eine zentrale Rolle spielen. Während er dies tat, fuhren er und seine Regierung fort, den Ernst der Lage falsch darzustellen und jegliches Fehlverhalten zu negieren.

Die Menschenrechte sollten in der Tat im Mittelpunkt des venezolanischen Aufschwungs stehen, aber die Weigerung, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und alle kritischen Erkenntnisse abzutun, trägt nicht dazu bei, die Grundrechte der Gefährdeten und Leidtragenden zu schützen. Die Opfer haben das Recht auf Wahrheit und Gerechtigkeit, ebenso wie das gesamte Volk Venezuelas.“ Weiterlesen

Chile: Ermutigender Kampagnenbericht zu Gustavo Gatica

Während es ermutigend ist, Gustavos Fall vorankommen zusehen, argumentiert die Verteidigung von Claudio Crespo (G-3) weiterhin, dass die Gummi- und Metallmunition, die Gustavo verletzte, nicht von ihm abgefeuert worden sei. Dennoch glaubt Gustavos Anwalt, dass diese Verteidigung keinen Bestand haben wird und G-3s direkter Kommandeur ist nun vom Gericht über seine Beteiligung an dem Verbrechen befragt worden. Wir erwarten, dass Veränderungen in dem Fall bis Ende 2021 passieren werden.

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Erfolg: zivilgesellschaftliche Organisationen vorerst nicht mehr in Gefahr

Ab dem 1. Mai 2021 müssen alle zivilgesellschaftlichen Organisationen in Venezuela aufgrund neuer Gesetze zur Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen, wenn sie sich nicht an unverhältnismäßige Registrierungsvorschriften halten. Diese Vorschriften beinhalten die Offenlegung von Details über ihre Nutznießer_innen, wie z. B. Opfer von Menschenrechtsverletzungen, sowie von Informationen über ihre Finanzierung, ihr Personal und ihre Leitung. Weiterlesen

Offener Brief an die Kommission für Menschenrechte

An die
Vorsitzende der Kommission für Menschenrechte und indigene Völker der Abgeordnetenkammer
Frau Emilia Nuyado Ancapichún
Nationaler Kongress
Avenida Pedro Montt s/n
Valparaíso

Sehr geehrte Frau Abgeordnete Nuyado:

Ich antworte Ihnen auf das offizielle Schreiben Nr. 221-21 vom 14. April 2021, in dem die Kommission für Menschenrechte und indigene Völker der Abgeordnetenkammer, deren Vorsitzende Sie sind, darum bittet, „die Identität der Personen bekannt zu geben, die das Kapitel über Chile im Bericht 2020/21 von Amnesty International verfasst haben“. Weiterlesen